Seite erstellt am 18.08.1998
 Seite aktualisiert am 12.04.2017

Aktuell > Gerontopsychologie 

Zum Fachkreis Gerontopsychologie; zum Fachnetzwerk Gerontopsychologie

In voranschreitender Zeit werden gesammelte "aktuelle Nachrichten" eine Chronik zu Aktivitäten und Ereignissen der Sektion.
"Aktuelles" in den Jahren 2017   2016   2015   2014   2013   2012   2011   2010   2009   2008   2007   2006   2005   2004  

21.06.2017 - AK Gerontops mit Sektion - Aktuelle Fachtagungen zu Arbeit und Gesundheit für ältere Menschen

Demnächst werden mit massgeblicher fachpsychologischer Beteiligung in zwei Veranstaltungen - beide in Stuttgart - Ansatzpunkte für psychisch und physisch flexible Berufs- und Lebensgestaltung im Alter behandelt:
"Altersbegleitend Arbeit gestalten" wird im Arbeitspsychologischen Kolloquium des Landesgesundheitsamtes am Freitag, 07.07.2017 behandelt u.a. mit einen Beitrag von DiplPsych Nadine Seiferling (Univers. Heidelberg) "Altes Eisen oder Edelmetall?" zu Potenzialen und Herausforderungen älterer Erwerbstätiger.
Am 15.07.2017 gibt zu den Zielen des Landesseniorenkongresses der Landtagsfraktion FDP/DVP - Aktive Teilhabe als Prävention - unser Kollege Prof.Dr.Dr.Andreas Kruse (ebenf. Univers. Heidelberg) Impulse zu "Mobilität ist Leben - Ein Konzept für die Gesellschaft des langen Lebens".

14.03.2017 - Tiersimulierende Bewegungsförderung für Senioren

In einer soeben erschienenen, methodisch recht gut kontrollierten Studie wird zu belegen versucht, dass ein 12-Wochen Programm auf dem simulierten Pferderücken, in dem mechanisch Bewegungsformen eines Pferdes erfahren werden (Vergleichsgruppen-Design mit realen Reiterfahrungen, n=31 gesunde Senioren über 65 Jahre, mehrheitlich Frauen), zu psychophysiologisch fassbaren EEG- Aktivierungs- und Entspannungswirkungen führt (vgl. Archives of Gerontology and Geriatrics 70, 2017, 141–147)

17.02.2017 - Stellenausschreibung Alternsforschung

Am Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle für eine Wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen wissenschaftlicher Mitarbeiter
(Vollzeit) zu besetzen (Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD, befristet auf vorerst zwei Jahre mit der Möglichkeit der Entfristung).
Bewerbung bis zum 15. März 2017.
Teil der Anforderungen: Ausgewiesene Kenntnisse im Bereich der sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Alternsforschung mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Gesundheitsverhalten im Alter, Promotion ist erwünscht. Nähere Informationen (Mitt.DGPs/DZA)

25.08.2016 - Internationale Konferenz Aging & Cognition in Zürich

Vom 20.-22. April 2017 findet in Zürich die 4. Internationale Konferenz Aging & Cognition (zugleich als 2. Konferenz der European Cognitive Ageing Society EUCAS), Programm derzeit ohne Inhalte (Mitt.DGPs/Dr. Christina Röcke; zum UFSP-Forschungsschwerpunkt Dynamik Gesunden Alterns der UZH eine dt-sprach.Informat.)

02.07.2016 - Gerontologiekongress September 2016 in Stuttgart

Vom 7. bis 10. September 2016 findet in Stuttgart (im Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Straße) der Kongress für Gerontologie und Geriatrie "Leben und Altern – Funktionalität und Qualität" statt. Besonders erwähnt sei, dass in einem interdisziplären Forum mit vier Beiträgen der Versuch einer ersten Bestandsaufnahme zum der hoch aktuelen Problematik Alter und Flucht gewagt wird, zumal die Situation geflüchteter Menschen in der zweiten Lebenshälfte im Rahmen der exponentiellen Zunahme von Migrationsbewegungen bisher kaum thematisiert werde.

16.05.2016 - mit Fb Umweltps - Psychologische Beiträge zu altersgerechter Alltags- und Umfeldgestaltung

Umfangreiche Praxisforschungen befassen sich mit psychologischen Ansatzpunkten und Barrieren für seniorengerechte Alltags- und Umfeldgestaltung. Hier nur wenige Hinweise auf (meist deutschsprchige) Neuerscheinungen:
1) Michael Doh, Laura I. Schmidt, Florian Herbolsheimer, Mario R. Jokisch, Judith Schoch, Anne J. Dutt, Fiona Rupprecht & Hans-Werner Wahl: Neue Technologien im Alter. Ergebnisbericht zum Forschungsprojekt „FUTA“. Förderliche und hinderliche Faktoren im Umgang mit neuen Informations- und Kommunikations-Technologien im Alter (Abteilung für Psychologische Alternsforschung Psychologisches Institut Heidelberg 2015, 54S)

2) Claßen, K., Oswald, F., Doh, M., Kleinemas, U., & Wahl, H. W. (2014). Umwelten des Alterns: Wohnen, Mobilität, Technik und Medien. Kohlhammer 2014. Bereits 2010 erschienen: Oswald, Frank, Dipl-Psych Katrin Claßen, and PD Dr Clemens Becker. "Bewertung neuer Technologien durch Bewohner und Personal im Altenzentrum Grafenau der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung und Prüfung des Transfers ins häusliche Wohnen (BETAGT)." Ferner Vortragshinweise Oswald, Frank: Wohnen im Alter - (K)ein neues Thema für die Alternsforschung?

3) Mehrere neue Veröffentlichungen des Instituts für Psychogerontologie, Leitg.Prof.F.Lang, Univ Erlangen-Nürnberg: Williger, B. & Lang, F.R. (2013b). Hörgerätenutzung im Alter. Welche Rolle spielt die Alltagsgestaltung? Hörakustik, 11/2013, 88-91 (Hörgeräte und Markt). Williger, B., & Lang, F. R. (2014). Managing Age-Related Hearing Loss: How to Use Hearing Aids Efficiently-A Mini-Review. Gerontology, 60(5), 440-447. Stöber, C., Williger, B., Meerkamm, H., & Lang, F.R. (Hrsg.) (2012). Leitfaden für die alternsgerechte Produktentwicklung. Stuttgart: Fraunhofer Verlag

4) Fachextern, keine Verweise auf psychologische Forschungen: Ehlers, A., & Teichmüller, A. K. (2016). Technik für soziale Teilhabe bei Sehbehinderung im Alter. In: Teilhabe im Alter gestalten (pp. 295-309). Springer Fachmedien Wiesbaden.

20.03.2016 - Alterspreis 2016 der Robert Bosch Stiftung zu „Vielfältig Wohnen!“

Die Robert Bosch Stiftung zeichnet auch 2016 die besten Ideen im und für das Alter aus. Gesucht werden diesmal Initiativen zum Thema „Vielfältig Wohnen!“, die einen neuen Blick auf das Wohnen im Alter ermöglichen, zB Konzepte aus der Architektur für barrierefreie und an die verschiedenen Lebensphasen anpassbare Wohnumgebung, aus der Technik und dem Design für erhöhte Selbständigkeit in den eigenen vier Wänden oder für Alternative Formen des Wohnens, um neuen Wegen des Zusammenlebens - auch der wachsenden Pluralität von Lebensentwürfen und kulturellen wie religiösen Zugehörigkeiten in unserer Gesellschaft - Rechnung zu tragen.
Bewerbungen bis zum 26. April 2016 ausschließlich über das Online-Bewerberportal. Bitte diesen Hinweius auch an Interessierte weiterleiten (Mitt. BDP-BGSt / Frau Tripathi).

22.11.2015 - Siebter Altenbericht übergeben

Am 6. Oktober 2015 übergab der Vorsitzende der Siebten Altenberichtskommission, Prof. Dr. Andreas Kruse, den Kommissionsbericht zum Thema "Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften" an die Bundesseniorenministerin Manuela Schwesig. Veröffentlicht wird er voraussichtlich im zweiten Quartal 2016. In einer vorausgehenden Fachtagung zum Bericht wurde aus psychologischer Sicht (durch Ursula Lehr) betont, dass es auch für ältere Menschen wichtig sei, sich um andere zu sorgen und das Gefühl zu haben, von anderen gebraucht zu werden - und damit auch der zentrale Aspekt des vorausgehenden sechsten Berichts - Altersbilder in der Gesellschaft - nochmals aufgegriffen.

20.11.2015 - Zwei aktuelle Forschungsschwerpunkte

Unverändert zieht die Frage der Internetnutzung durch ältere Menschen, die in Deutschland frühzeitig mit dem Bonner Seniorweb durch Georg Rudinger aufgegriffen und vom Bundesministerium für Familie und Senioren gefördert wurde (unser Sektionshinweis dazu http://www.bdp-gus.de/gus/gerontops-web.htm stammt von 1998), international bis heute eine wirklich fast unüberschaubare Forschungsbreite auf sich. Wichtige Übersichtsarbeiten:
- Eine ältere Befundzusammenfassung von 2003, die mittlerweile 12000mal (!) zitiert wurde
Venkatesh, V., Morris, M. G. u.a. (2003). User acceptance of information technology: Toward a unified view. MIS QUART, 27(3), 425-478
- Meta-Analysen zu vielzähligen Modellüberprüfungen vor allem nach dem Handlungsmodell von Fishbein-Ajzen, vgl.
King, W. R., & He, J. (2006). A meta-analysis of the technology acceptance model. Information & management, 43(6), 740- 755; Schepers, J., & Wetzels, M. (2007). A meta-analysis of the technology acceptance model: Investigating subjective norm and moderation effects. Information & Management, 44(1), 90-103
- Nutzung und Vertrauen zu elektronischen e-governement-Offerten, etwa
Leist, Anja K. "Social media use of older adults: a mini-review." Gerontology 59.4 (2013): 378-384.
Carter, Lemuria, and France Bélanger. "The utilization of e-government services: citizen trust, innovation and
acceptance factors*." Information systems journal 15.1 (2005): 5-25

Eher tastend wird die - in der kognitiven Psychologie intensiv diskutierte, besonders durch Alva Noe angestossene - Frage aufgegriffen, ob die Grundperspektive der Embodied Cognitions auch für gerontopsychologische Problemstellungen neuartige Forschungsanstösse liefert. Vor allem zur Alzheimerschen und zur Parkionsonschen Erkrankung gibt hierzu soeben
Vallet, Guillaume T. "Embodied cognition of aging." Frontiers in psychology 6 (2015)
einen Überblick über die (bisher begrenzte) Untersuchungslage und die sich abzeichnenden therapeutischen Ansatzpunkte.

29.09.2015 - Tagungshinweis - Vortrag Andreas Kruse und bdp-Kongress 2015

 Im Rahmen des internationalen Workshops „Homo Senescens: Aging and Old Age in Philosophical, Theological, and Historical Anthropology“ (1.-3. Oktober 2015), wird Prof. Dr. Andreas Kruse (Institut für Gerontologie Heidelberg) zum Thema "Zur Anthropologie des Alterns" am 1. 10., 2015, 19.00 Uhr in Hannover (Leibniz-Haus) einen öffentlichen Abendvortrag halten.

29.09.2015 - Tagungshinweis - BDP-Kongress 2015 "Altern und Gesundheit"

Tag der Psychologie "Altern und Gesundheit" am 26.11.2015 in Berlin

31.08.2015 - mit FB Gesundhps - Stellenausschreibungen Gesundheitsprävention im Pflegebereich

An der Universität Duisburg-Essen - Fakultät für Bildungswissenschaften - sind ab dem 01.10.2015 zwei Stellen (je 50%) im BMBF-Projekt „Pflege für Pflegende: Entwicklung und Verankerung eines empathiebasierten Entlastungskonzepts in der Care-Arbeit (empCARE)“ für drei Jahre zu besetzen. Ziel des Projektes ist die Entwicklung und empirische Evaluation einer gesundheitspräventiven Maßnahme im Pflegebereich. Nähere Informationen (Mitt. DGPs)

29.08.2015 - mit FB Umweltps - Fachtagung Therapiegärten und Außenräume für Senioren, 5.9.2015

Die Gesellschaft für Gartenbau und Therapie (GGuT) führt am 5.9.2015, 10-15h in Mülheim/R. zum Wohnen im Alter eine Fachtagung (mit anschliessender Mitgliederversammlung) durch. Am Tagungsort findet im Rahmen der Tagung auch die Vorstellung eines Demenzgarten- Geamtkonzepts statt (Frau Dr.-Ing Teimann, erstellt in Kooperation mit der Fliedner-Stiftung, dem Institut für Stadtplanung und Städtebau der Universität Duisburg-Essen und dem LVR). Nähere Informationen

29.08.2015 - mit Sektion - Beiträge zum (Geronto-) Psychologischen Lebenswerk von Hans Thomae

Am 31.7.2015 fand ein Symposium zum 100.Geburtstag von Hans Thomae statt (s.u., unsere Mitt. 8.7., Teilnehmer war aus unserem AK auch Kollege Hartwig Wennemar). Jetzt sind auf der Homepage des Zentrum für Alterskulturen der Universität Bonn (ZAK) die Symposiumsbeiträge - die schriftlichen Fassungen der Vorträge von Ursula Lehr, Manfred Gogol, Insa Fooken, Norbert Erlemeier, Georg Rudinger, Andreas Kruse, ein Filmbeitrag "Einige Impressionen aus Hans Thomaes Leben und Karriere" und der Zeitschriftenbeitrag "Hans Thomae zum 100. Geburtstag" von Manfred Gogol, Andreas Kruse & Georg Rudinger in der Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie (2015) - zu finden. Ein breiter Leserkeis wäre besonders zu wünschen, um der zunehmenden und auch risikoreichen Geschichtsvergessenheit unserer Fachdisziplin entgegenzuwirken (Mitt. von Andreas Kruse und Georg Rudinger, 28.8.2015).

23.08.2015 - Interview mit Gerontopsychologin Ursula Staudinger

Kürzlich nahm die renommierte Altersforscherin Ursula Staudinger aus psychologischer Sicht Stellung zur Gestaltung des Übergangs in den Altersruhestand. Sie begründete dazu im Interview mit Elisabeth Niejahr (Die Zeit 34, 20. August 2015), warum etwas Stress gerade auch für ältere Menschen guttut: Der Zusammenhang von frühem Ruhestand, fehlender Aktivität im Rentenalter und Krankheiten wie Alzheimer lasse sich empirisch nachweisen und ist nicht zuletzt Gegenstand ihrer eigenen, großen Vergleichsstudie mit Daten aus elf Industrieländern, die demnächst veröffentlicht wird (Vorbericht in ZEITonline). Im November 2014 erhielt die Forscherin, 2008-2010 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und seit 2013 Gründungsdirektorin des Robert Butler Columbia Aging Centers an der Columbia University in New York, den Braunschweiger Forschungspreis, der seit 2007 für international herausragende interdisziplinäre Forschungsergebnisse in den Technik-, Lebens- oder Kulturwissenschaften vergeben wird. Zum Interview in der ZEIT.

12.07.2015 - Wohnen im Alter: Bestandsanalyse und Entwicklungsstrategien

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hat zusammen mit der Wüstenrot Stiftung im Juni 2014 einen Wohnatlas zum Wohnen im Alter herausgegeben. Im ersten Teil wird eine Bestandsanalyse mit Praxisbeispielen gegeben, Teil 2 versucht, zukunftsträchtige Strategien im Politikfeld „Wohnen im Alter“ zu beschreiben. Download für Teil 1 (203 S) und Teil 2 (19 S.).

08.07.2015 - mit Sektion - Symposium zum 100.Geburtstag von Hans Thomae

Prof. Dr. mult. Hans Thomae war einer der einflussreichsten deutschsprachigen Psychologen des vergangenen Jahrhunderts für viele Teilgebiete unseres Faches, keineswegs nur der Gerontopsychologie - und ist dies bis heute. Wir dürfen darauf hinweisen, dass anlässlich seines 100.Geburtstags am 31.7.2015 ein von Prof. em. Dr. Georg Rudinger organisiertes Symposion im Forschungszentrum der Universität Bonn, Heussallee 18-24, 53113 Bonn stattfindet.
Weitere Informationen und Programm

30.05.2015 - Parlamentarischen Auftaktveranstaltung des Dialogforum Demenz, 17.06.2015 Berlin, und weitere Veranstaltungen

Wir dürfen auf die parlamentarische Auftaktveranstaltung des Dialogforums Demenz am 17.06.2015 in Berlin hinweisen mit Vorstellung der Partner im Dialogforum und impulsgebenden Fragen durch Partner und Interessierte aus dem Publikum. Veranstaltungsort: Hörsaalruine der Charité in Berlin Mitte (Virchowweg).
Wichtige weitere Veranstaltungen
- die bereits am 12.06.2015 stattfindende 4. Bundeskonferenz der BZgA und des Bundesministeriums für Gesundheit "Altern gestalten - Lebensqualität fördern" statt, u.a. mit den Preisträgern des Fotowettbewerbs BEWEGTE MOMENTE und vier Arbeitsforen mit hochkarätigen Beiträgen,
- der 7. gemeinsame Präventionskongress "Prävention und Pflege" des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) am 22.06.2015, Tagungswerk Jerusalemkirche. Nähere Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen.

18.05.2015 - Kursangebot “Erfolgreiches Altern und Psychische Gesundheit durch Bewegungsprogramme foerdern”

Für 2016 ist durch die DPA das o.g. Kursangebot zum gesunden Altern im Raum München geplant. Die Leiterin des Kurses, Kollegin Dr.Freund, ist Mitglied unseres Fachkreises Gerontopsychologie. Wir möchten hier vorab auf diese wichtige fachliche Erweiterung hinweisen und einen guten Start wünschen.

15.04.2015 - Natur & Psyche und gesundes Altern in unserer Öffentlichkeitsarbeit

Umweltpsychologie: In der Ausgabe 2015 / II, S.44-46 des HausArztPatientenmagazin (Wort&Bild Verlag, Aufl. über 500 000) beschreibt die Münchener Journalistin Barbara Denk zum Thema "Natur & Psyche" neben soziologischen und pädagogischen Beiträgen auch wichtige unweltpsychologische Forschungserkenntnisse, die vom Vorsitzenden des bdp- Fachbereichs Dr.Rudolf Günther erläutert werden.
Gerontopsychologie: Vielfach aktiv ist Kollege Hartwig Wennemar sowohl in der regionalen Pressearbeit zu Fragen des barrierefreien Wohnens im Alter (Generalanzeiger, Bonn) wie auch auf kommunaler Ebene in einer Vortragsreihe der Gemeinde Marienheide ab 17.4. u.a. über Altersdemenz.

21.12.2014 - mit Sektion und FB Umweltps - Beiträge der Psychologie zur Verkehrssicherheit: Aktuelle Standortbestimmungen

Aktuell widmen sich drei grosse interdisziplinäre Fachtagungen - mit jeweils wichtigen psychologischen Beiträgen - den aktuellen Perspektiven der Verkehrssicherheit und liefern so einen ungewöhnlich breite Standortbestimmung, die eine vertiefende Darstellung veranlassen sollte:
- In direktem Bezug zu berufspolitischen Ansätzen auch des bdp für die Förderung gesundem Alterns stand eine interdisziplinäre europäische Konferenz "Ageing and Safe Mobility" in der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) am 27.-28.11.2014, organisiert von den European Road safety Research Institutes (FERSI). Nach Eröffnungsbeiträgen von Ursula Lehr und von Georg Rudinger (Deutschland), Rob Methorst (Niederlande) und Francesca La Torre (Italien) wurde die Problemstellung in sieben Themenblöcken behandelt (vgl. Programmübersicht und Beiträge). Es ist zu hoffen, dass die Ergebnisse der Tagung unter dem Leitgedanken "Senioren im Straßenverkehr: individuelle Unterstützung statt verpflichtender Gesundheitschecks" (BASt- Presseerklärung) allgemeine Zustimmung findet.
- Über "Forschung und Anwendung der Verkehrspsychologie" wird demnächst der 1. Kongress der DGPs- Fachgruppe Verkehrspsychologie 25.-27.2.2015 der TU Braunschweig einen Überblick geben, Themenschwerpunkte sind u.a. Ablenkung, Assistenz und Automation, motorisierte Fahranfänger, Fahrerverhalten von Radfahrern (auch auf Elektrofahrrädern).
- Die 3. International Cycling Safety Conference am 18. und 19. 11 2014 in Gothenburg, Sweden, beleuchtete kürzlich mit über 50 Tagungsbeiträgen in 12 Themenschwerpunkten den aktuellen Erkenntnisstand, sie sollen in einem Sonderheft des Safety Science Journal veröffentlicht werden (Programm und Abstracts). Unter den Beiträgen aus Deutschland seien etwa Ergebnisberichte über die "Pedelec Naturalistic Cycling Study" (T.Gehlert u.a. psychol. Fachkolleg/innen) oder zu "What Makes German Cyclists Angry on the Bike?" (M. Oehl u.Koll., Univ. Lüneburg) erwähnt.

30.08.2014 - Wichtige Neuerscheinungen

Als Band 7 der Reihe "Mobilität und Alter", in der die aktuelle wissenschaftliche Diskussion zu Themen der Mobilität und Verkehrssicherheit älterer Menschen durch die Eugen-Otto-Butz-Stiftung dokumentiert wird, ist kürzlich erschienen:
Bernhard Schlag und Klaus J.Beckmann (Hg.): "Mobilität und Demographische Entwicklung".
In 15 Beiträgen wird das breite Spekturm der interdisziplinären (nicht zuletzt auch psychologischen) Fachperspektiven deutlich, allein sieben Beiträge sind auf praktische Ansätze zu Förderung oder Erhaltung sicherer Mobilität für ältere Menschen ausgerichtet. Einer der Beiträge - des Verkehrswissenschaftlers Joachim Scheiner - befasst sich mit dem Forschungsstand zu mobilitätsbezogener Inklusion, einem Arbeitsschwerpunkt auch unserer bdp-Sektion.
Hingewiesen sei ferner auf aktuelle Forschungsarbeiten zu einer wichtigen, in der genannten Neuerscheinung nicht explizit behandelten Themenstellung, nämlich der gesundheitspräventiven Bedeutung von körperlich aktiven Mobilitätsformen, vor allem - mit sehr umfangreicher Datenbasis - auf eine "11-year longitudinal study of 12 201 older Australian men" (Almeida et al., Br J of sports medicine 2014) und auf mehrere Studien zur Validierung von Skalen zur Erfassung der Fussgängerfreundlichkeit (Walkability) von Wohnumgebungen vor allem für Senioren (z.B. DT Duncan et al, Int. J. Environ. Res. Public Health 2011).

In seiner Diplomarbeit "Verkehrssicherheit älterer Menschen: Fahrer- und Fahrverhalten auf Autobahnen im Vergleich zwischen jüngeren und älteren Autofahrern" untersucht Peter Sturmeit (TU Dresden), ob sich ältere Autofahrer in ihrem Verhalten während einer Autobahnfahrt systematisch von jüngeren Fahrern unterscheiden. Die Arbeit wurde kürzlich mit dem DVR-Förderpreis „Sicherheit im Straßenverkehr“ für junge Wissenschaftler auf Platz 1 ausgezeichnet (vgl. PM "Alter allein bedeutet keine höhere Gefährdung"). Eine wirklich sehr nachlesenswerte Arbeit, die durchaus nicht allein wegen der Ergebnisse zusammengefasst breiter zugänglich gemacht werden sollte; beeindruckend ist beipielsweise die Präzision, mit der der Verfasser (S.11, S. 87 f.) das Spannungsverhältnis zwischen altersbedingt veränderten Leistungsveraussetzungen und dadurch eben nicht angemessen charakterisierten realen Gefährdungsaspekten des Verhaltens von Senioren beschreibt oder wichtige Grenzen der eigenen Untersuchungsaufbaus verdeutlicht.

18.07.2014 - Mitarbeiter/Innen-Stelle zu Themenbereich Alter(n) und Arbeit

Am Lehrstuhl für Organisations- und Wirtschaftspsychologie (Prof. Dr. Guido Hertel) ist an der Universität Münster baldmöglichst eine 3/4- Stelle für 1 Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (2 Jahre befristet, Verlängerung angestrebt) für Alter(n) und Arbeit als einem von mehreren Forschungsschwerpunkten zu besetzen (Nähere Informationen unter Mitt. DGPs)

15.06.2014 - mit Fb Umweltps - Ästhetische Wahrnehmung bei Alzheimerpatienten kaum gestört

In einer kürzlich veröffentlichten Arbeit (Front. Psychol. 2013) kommen die Psycholog/innen D J. Graham, S Stockinger, H Leder (New York und Wien) zu dem Ergebnis, "An island of stability: art images and natural scenes – but not natural faces – show consistent esthetic response in Alzheimer’s-related dementia" mit der Perspektive, auf dieser Grundlage auch einen therapeutischen Ansatzpunkt für diese Patientengruppen entwickeln zu können.

21.05.2014 - ZEIT-Herausgeber kommentiert humorvoll eine noch nicht voll veröffentlichte psychologische Studie über Senioren

Eine australische psychologische Studie von Ch.J. Soto: "Is Happiness Good for Your Personality? Concurrent and Prospective Relations of the Big Five With Subjective Well-Being", die soeben im Journal of Personality 82/3 erscheint, hat der ZEIT- Herausgeber Josef Joffe kürzlich humorvoll kommentiert: Endlich sei bewiesen, "die Alten sind die besseren Menschen" (übereinstimmend zu einem der positiven Vorurteile aus unseren bdp- Leitlinien "Chancen im Alter - Herausforderung für die Psychologie" vom April 2013).

08.07.2013 - 3 Mitarbeiterstellen ab sofort zu besetzen

Im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojekts „Chronische Krankheit, Funktionserhalt und Funktionsverluste im Alter - Soziale und emotionale Ansprache durch Technik“ (SEAT), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, sind ab sofort drei Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen (E13 TV-G-U / 50%) und eine Stelle als Studienkoordinator/in (E9 TV-G-U / 75%) für ein Jahr befristet zu besetzen. Dieses Projekt wird in Kooperation mit der Fachhochschule Frankfurt am Main durchgeführt
- in der Abteilung Entwicklungspsychologie am Institut für Psychologie (Leitung: Prof. Dr. Monika Knopf);
- im Arbeitsbereich Altersmedizin am Institut für Allgemeinmedizin (Leitung: Prof. Dr. Johannes Pantel);
- im Arbeitsbereich Interdisziplinäre Alternswissenschaft des Fachbereichs Erziehungswissenschaften (Leitung: Prof. Dr. Frank Oswald)
Ziel des Projektes ist die Untersuchung der Frage, bei welchen chronischen Krankheitsbildern (Funktionsverluste /-erhalte) emotionale und soziale Robotik eingesetzt werden und wie diese Technik für spezifische Zielgruppen optimiert werden kann (Mitt. Prof. Dr. Oswald / dgps)

10.06.2013 - BDP-Leitantrag „Chancen im Alter“

Ein von der Sektion GUS entworfener und gemeinsam mit der Sektion KliPs bei der Delegiertenkonferenz 1/2013 eingebrachter Vorschlag für Leitlinien des BDP über "Chancen im Alter - Herausforderung für die Psychologie" - fast einmütige Zustimmung. Die Vorlage des Leitlinien-Entwurfes soll zunächst zur innerverbandlichen Diskussion anregen, nicht zuletzt auch zum Abschnitt 3: „Gesellschaftlich-politische Perspektiven zur Chancenförderung im Alter“. Wir würden uns über weiterführende Beiträge freuen (Mitt. auch demnächst in Report Psychologie)

18.04.2013 - Grosseltern und Enkelkinder

Über die Initiative eines örtlichen Seniorenrates zu einem seltener beachteten Thema wurde kürzlich unter dem Titel "Auf Grosseltern ist Verlass" auch in der regionalen Presse ausführlicher berichtet. Fachlich besonders beachtenswert sind die - überwiegend auf Analysen der Abteilung FamilienForschung des Statist. Landersamtes Baden-Württemberg beruhenden - Daten über Formen, Umfang und Voraussetzungen der familiären Solidarität zwischen Grosseltern und Enkelkindern.
Einige bundes- und europaweite Perspektiven und Daten zum Thema sind in einem Beitrag des (auch in unserem eigenen Verband wohlbekannten) Geronto- Soziologen Andreas Hoff zu finden.

16.04.2013 - 15 Promotionsstipendien für selbstbestimmtes Leben im Alter

Zu gesundheitsbezogener Versorgung für ein selbstbestimmtes Leben im Alter (Konzepte, Bedürfnisse der Nutzer, Responsiveness des Gesundheitssystems aus Public-Health-Perspektive – GESA –) sind zum 01.10.2013 15 Promotionsstipendien von der Medizinischen Hochschule Hannove (in KooperatVerbund) aisgeschrieben. Bewerber/innen: Masterstudiengang Public Health bzw. ein korrespondierender Studiengang (z.B. Psychologie) (Mitt. DGPs)
!Achtung! Bewerbungsschluss ist der 3.5.2013

16.04.2013 - Internat. Kongress und Call for Papers "Mobility and Road Safety in an Ageing Society"

Aktualisierung zu Mitt. 07.02.2013: Das endgültige Programm ist mittlerweile verfügbar, Frühbuchungen bis 30. April 2013. Weitere Informationen unter www.kfv.at/congress2013

07.02.2013 - Internat. Kongress und Call for Papers "Mobility and Road Safety in an Ageing Society"

Das österreichische Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) organisiert am 19. und 20. June/2013 in Wien diesen Internationalen Kongress, dem eine ganzheitliche Betrachtung des Alterns zugrundegelegt ist. (zum vorläufigen Programm "Mobility and Road Safety in an Ageing Society"). Frist zum Call for Papers - online mit Hinweisen für Ihr Abstract - ist aktuell der 17.03.2013

08.01.2013 - Kontakt zu pflegenden Angehörigen von Demenzerkrankungen gesucht

In einem vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Forschungsprojekt der Universität Jena (Tele.TAnDem) der Deutschen Altzheimer-Gesellschaft sollen Möglichkeiten der psychologischen Unterstützung für pflegende Angehörige erschlossen werden. Interessent/innen für eine Teilnashmer an der Studie werden gebeten, sich bei den Psychologinnen Kathi Albrecht oder Denise Schinköthe (Tel:
036 41 / 94 51 75 od Tel: 036 41 / 94 51 78 od E-Mail: teletandem@uni-jena.de) zu melden. (Hinweis JS /FB GesPs)

06.01.2013 - Aktuelle Forschungen zu Hochaltrigen und Neujahrsgruss

Der Anstieg der hochbetagten (über 85 Jahre) und der höchstbetagten Menschen (über 100 Jahre) wird auch in den nächsten Jahren in entwickelten Gesellschaften weiterhin sehr stark zunehmen. Die schöne Übersichtsarbeit von Rott und Jopp (2012) macht deutlich, dass nicht zuletzt psychische Ressourcen dazu beitragen, auch höchstes Alter lebenswert zu erhalten, die jetzt vorliegenden Ergebnisse der Zweiten Hundertjährigen- Heidelberg- Studie bestätigen dies.
Aus der Perspektive der interdisziplinären Alternsforschung wünschen wir allen Freunden und Kolleg/innen, auch den jüngsten Alten (unter 40 Jahre) und den jüngeren Alten (unter 55 Jahre) viel Glück, Erfolg und Gesundheit für 2013.

28.11.2012 - Perspektiven für motorische Leistungsfähigkeit im Alter

Motorischen Leistungsfähigkeit ist eine der entscheidenden Voraussetzungen auch für psychische (gesitige, soziale, emotionale) Gesundheit im Alter. Dazu können psychologische Ratschläge einen wichtigen Beitrag leisten (vgl. GUS-Faltblatt zum gesunden Altern).
Aber auch Innovationen der regenerative Medizin stellen verbesserte Grundlagen für gesundes Alten durch Erhaltung oder Wiederherstellung der motorischen Leistungsfähigkeit in Aussischt. Dazu zwei aktuelle Hinweise:
- Internationales Forscherteam beschreibt Wirkung eines Enzyms gegen Muskelabbau (PM idw 27.11.2012)
- Neue Hilfe für defekte Bandscheibe in Sicht (PM Reutlinger Generalanzeiger 28.11.2012)

02.03.2012 - Kritische Fragen zu Pflege- Wohngemeinschaften

In einem "Kontra"- Kommentar - und zudem in einer direkten Auseiandersetzung mit Bundesgesundheitsminister Bahr - setzen sich Mitglieder des Fachkreises (mit Unterstützung der bdp- Bundesgeschäftsstelle) kritisch mit dem kürzlich vorgeschlagenen Konzept von Pflege- Wohngemeinschaften auseinander, veröffentlicht in der soeben erschienenen Ausgabe der Zeitschrift Health & Care (Jg. 3, Heft 3, S.49). Pro und Kontra Pflege- Wohngemeinschaften sowie ein redaktioneller Kommentar von Cathrin Conradi sind hier nachzulesen..

05.02.2012 - Vortrag "Ältere Menschen im Verkehr" am 15.02.2012

Bei einer Tagung "Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die innerstädtische Verkehrsplanung" (Leitung: Dipl.–Ing. Manfred Wacker, Lehrstuhl für Verkehrsplanung und Verkehrsleittechnik, Universität Stuttgart) des VSVI in Baden- Württemberg am 15.02.2012 wird Dr.Rudolf Günther in seinem Vortrag eine anthropologische Einordnung der Problemstellung versuchen, Ergebnisse zu Unfällen von Senioren im Strassenverkehr und zur Bedeutung von Mobilität, Sicherheit und Wohlbefinden für gesundes Altern (mit einem Ausblick auch auf Vorergebnisse aus mehreren aktuell bearbeiteten Forschungsprojekten) darstellen und über die Aktivitäten des bdp- Sektionsfachkreises Gerontopsychologie berichten.

15.11.2011 - Aktuelle Forschungsergebnisse zur Alzheimerkrankheit

Mehr als 5.000 Wissenschaftler tauschten sich soeben in Paris auf der Alzheimer's Association International Conference 2011 über aktuelle Forschungsarbeiten aus. In einer Ad-hoc-Mitteilung wird dabei auch auf psychologische Studien verwiesen, etwa auf eine Untersuchung, die einen Zusammenahng zwischen Resilienz und geringen kognitiven Beeinträchtungen bei Alzheimererkrankung plausibel zu machen scheint. Vorgetragen wurden dort auch Erstergebnisse aus einer laufenden Studie eines Forschungsteams (Chemiker und Pathologen) der TU Darmstadt, die ein leicht durchführbares, sehr frühzeitig - lange vor jeder Symptomausbildung - einsetzbares Nasenschleimhaut- Screening ermöglichen könnten. Zu dieser spektakulären, auch in der Tagespresse aufgriffenen Studie ist bisher aber - nach Rückfrage bei einem der Leiter, Prof. Dr. Boris Schmidt - lediglich die Pressemitteilung der TU Darmstadt greifbar.

12.10.2011 - Aktuelle Schwerpunkte: Subjektives Alter, Computernutzung

Subjektives Alter: Unter dem anschaulichen Obertitel "How old am I?" finden sich - stark expandierend - Forschungen zur Abgrenzung des "kognitiven" vom kalendarischen Lebensalter über der gesamten Lebensspanne. Neben unterschiedlichen Verfahrensentwicklungen zur Messung und der Suche nach psychologischen (motivationalen, funktionalen, sozialen) Ursachen dafür, daß sich Menschen vergleichsweise älter oder jünger fühlen, stehen praxisbezogene Themen - mit Anwendungen z.B. auf Arbeitsmotivation und auf Konsumentenentscheidungen (seit einer vielbeachteten Studie von Nancy Stephens 1991) im Mittelpunkt.

Computernutzung: Einen breit und interdisiziplinär ausgelegten Überblick zum Erkenntnisstand für die Computernutzung durch Seniorne (unter Berücksichtigung auch der - recht wenigen - Untersuchungen aus der Psychologie) gibt eine Arbeit aus Kanada (Wagner, N. u.a.(2010): Computer use by older adults: A multi-disciplinary review)

29.09.2011 - Welt-Alzheimertag

Der Welt-Alzheimertag will seit 1994 jeweils am 21.September über die Erkrankung aufklären und die Bevölkerung für den schleichenden Prozess sinsibilisieren, der in einer völligen Veränderung der Persönlichkeit endet. Neuere Studien weisen darauf hin, daß der Prozess des Gedächtnisverlusts im Alter auch verhaltensbasiere Grundlagen hat und damit durch psychologisch begründete Präventionsansätze verzögert werden können (s.z.B. neuere Mitt. unten auf dieser Seite vom 6.03.2011).

6.03.2011 - Überraschender Befund zur Alzheimererkrankung

Als eines der Highlights beim diesjährigen 177. Jahrestreffen des AAAS - einer Großveranstaltung der American Association for the Advancement of Science - wurde auch ein Beitrag der Psychologin Ellen Bialystok von der Universität in Toronto besonders gewürdigt.
Bialystok, die seit Jahren Forschungen zur Hirnleistung von zweisprachigen Kindern und Senioren durchführt, hat in einer neuen Studie 211 Alzheimer Patients mit gleicher kognitiver Leistungsfähigkeit, von denen 102 bilingual waren, 109 nicht, psychologisch untersucht und dabei festgestellt, daß bei Zweisprachigen eine durchschnittliche Verzögerung der Symptomausprägung um durchschnittlich mehr als fünf Jahre anzunehmen ist. Ihre Hypothese: Zweisprachige sind besser vor Alzheimer geschützt, weil bilinguale Menschen ständig ihr Gehirn trainieren und damit den Gedächtnisverlust im Alter verzögern.

Weitere Informationen im Annual Meeting News vom Februar 2011, dort findet sich auch ein Interview mit ihr in einer Wissenschafts- Radiosendung "Die Vorteile von Babylon". Auffällig viele und teilweise sehr kritische Leserrückmeldungen zu deutschsprachigen Pressemeldungen.

3.03.2011 - Zwei Stellenangebote

aus der Deutschen Gesellschaft für Psychologie zugegangen sind soeben Hinweise auf zwei Stellenangebote:
1. Promovendin/nen in einem Projekt zur Usability/Schnittstellengestaltung technischer Assitenzsysteme für ältere Menschen (Hinweis über Koll. Dr. Gundula Hübner, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Arbeitsaufgaben sind u.a. die Erstellung von Interviewleitfäden und Fragebögen, Durchführung von Interviews mit Patienten der geriatrischen Frührehabilitation, Individuelle Bedarfsanalysen bzgl. Alltagsaktivitäten und Teilhabe (ICF) als Grundlage der Gestaltung der Schnittstellen von AAL-Technologien, Funktions- und Akzeptanzevaluation von AAL-Technologien. Näheres

2. Wiss. Mitarbeiter/in für ein vom Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördertes Projekt im Bereich Alleinlebende Menschen mit Demenz, Westsächsische Hochschule Zwickau, Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften. Näheres

15.11.2010 - Vereinbarkeit von Beruf/Studium mit Pflege eines Angehörigen

Hilfreiche Praxisinformationen zur Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und der Pflege eines Angehörigen (eldercare):geben gemeinsam die Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Universitätsklinikum Erlangen und der Fachhochschule für angewandte Wissenschaften Nürnberg heraus zu den Themen
- Anspruchsberechtigungen, Pflegestufen, Leistungen der Pflegeversicherung, Patientenverfügung, zentrale Pflegeberatungsstellen und einen Notfallplan für den akuten Pflegefall mit
- Materialien zum Thema Krankheitsbilder im Alter, bei denen es um Demenzerkrankungen, Schlaganfall und Sucht im Alter geht, sowie(aber natürlich beschränkt auf die Region) und mit Hinweisen zu Hilfsangeboten und Kooperationen bei ambulanten, teilstationären und stationären Diensten, außerdem zu sonstigen Hilfen wie Essen auf Rädern, Hausnotruf, Hilfsmittelservice, Fahrdienst und hilfreicher Literatur.

15.11.2010 - Satellitenveranstaltung "Gesund und aktiv älter werden"

Als Satellitenveranstaltung zum 16. Kongress „Armut und Gesundheit“ am 3. und 4. Dezember in Berlin wird am 2.12.2010 im Rathaus Schöneberg Berlin die Veranstaltung "Gesund und aktiv älter werden" durchgeführt, in deren Rahmen auch die Preisträger des Wettbewerbes „Vorbildliche Praxis 2010 - Gesund im Alter: Selbstbestimmt wohnen und aktiv bleiben“ ausgezeichnet werden (zum Programm; Hinweis DP Gerlinde Dingerkus).

04.10.2010 - Sexualität und Gesundes Altern: Zum Tod von Oswald Kolle

Oswalt Kolle ist am 24. September mit fast 82 Jahren in Amsterdam gestorben. Der Journalist gilt als einer der wichtigsten Vorkämpfer der sexuellen Aufklärung und hat sich zuletzt vor allem auch dafür eingesetzt, Sexualität als ein einfaches Mittel gegen Altersdepressionen wahrzunehmen und älteren Menschen darauf bezogene blockierende Ängste zu nehmen, also in direkter Übereinstimmung mit psychologischen Zielsetzungen zum gesunden Altern: "Viele Alte setzen sich selbst unter Druck. Die Frauen denken, sie sind nicht mehr attraktiv genug, die Männer sehen Sex als Leistung" (AP).

Einen Ausschnitt aus den vielen Würdigungen zum Tod von Oswald Kolle in den Pressemedien gibt www.nachrichten.de

24.09.2010 - Wohnprojekt Alt & Jung

Mittlerweile bundesweit umgesetzt wird ein Projekt "Wohnen für Hilfe", das 2005 in Münster/W. initiiert wurde und ein beachtenswerten Beitrag für gesundes Altern ermöglicht. Es beruht auf dem Prinzip der Wohnpartnerschaften zwischen Jung und Alt. Näheres beim Wohnungsamt der Stadt Münster.

18.05.2010 - Faltblatt "Praktische Vorschläge zum gesunden Altern"

Druckfrisch greifbar ist jetzt ein neues Faltblatt des Gerontopsychologie-Fachkreises im BDP mit dem Titel "Praktische Vorschläge zum gesunden Altern aus Sicht der Gerontopsychologie". Es lässt sich bei der Sektion GUS im BDP bestellen (E-Mail an: mailto:Dr.R.Guenther@t-online.de) und steht zum Download bereit, ebenso das Faltblatt "Gerontopsychologie", von http://www.bdp-gus.de/gus/gerontops.htm

25.03.2010 - Neue Studie zur Lernmotivation von Senioren

Das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg (Projektleitung Prof. Dr. Andreas Kruse) und das Institut der deutschen Wirtschaft haben - mit Förderung der Robert Bosch Stiftung - eine praxisorientierte Untersuchung zur "Erhaltung der beruflichen Leistungsfähigkeit und Motivation älterer Arbeitnehmer" (ELMA) durchgeführt, die auf differenzierten Messungen zur lerngestützen Veränderung der körperlichen und der kognitiven Leistungsfähigkeit, des gesundheitsbezogenen Wissens und Verhaltens sowie des Altersbildes innerhalb des Unternehmens bei 200 Teilnehmern beruht.
Wesentliche Ergebnisse der durchgeführten Studie - mit insgesamt sehr ermutigenden Hinweisen auf die Lernfähigkeit und -motivation älterer Arbeitnehmer - wurden am 24. März 2010 im Haus der Wirtschaft, Stuttgart, vorgestellt.
Zugänglich sind auch Informationen über den Gesamtrahmen des Projekt ELMA , ein abschließender Bericht liegt momentan noch nicht vor.

12.03.2010 - Neue Erkenntnisse der Alzheimerforschung

Einer Gruppe von Biochemikern des Leibniz-Instituts für Altersforschung (Fritz-Lipmann-Institut in Jena) ist möglicherweise ein wichtiger Schritt für die Aufklärung der Entstehung der Alzheimer - Erkrankung gelungen.
Sie konnten in einer soeben veröffentlichten Studie mit der Proteinkristallographie die dreidimensionale Teilstruktur eines Amyloid-Vorläuferproteins (APP) sichtbar machen, wobei Spaltprodukte dieses Proteins Alzheimer auslösen können, APP erfüllt aber auch wichtige biologische Funktionen.
Quelle: Structure and biochemical analysis of the heparin-induced E1 dimer of the amyloid precursor pro-tein (Sven O. Dahms, Sandra Höfgen u.a.). Abstr PNAS, published online before print March 8, 2010, doi:10.1073/pnas.0911326107. Umfangreiche Zusatzinformatuionen kostenfrei zugänglich unter:
http://www.pnas.org/content/suppl/2010/03/08/0911326107.DCSupplemental/pnas.0911326107_SI.pdf
(Hinw. Th.Welker)

10.01.2010 - Aktuelles aus Forschung und Praxis: Pillenmix als Gefahr für Senioren

Nach einer Studie der Universität Bochum nimmt im Schnitt nimmt jeder Patient ab 70 Jahren sechs Medikamente täglich ein. Das ergab eine Studie der Universotät Bochum, für die rund 2500 Patienten befragt wurden. Dadurch kann ein gefährlicher Pillenmix für ältere Menschen entstehen. Die dortigen Gerontomediziner verweisen dazu vor allem auf Wechselwirkungen, über die man kaum Kenntnisse habe. Die Forscher haben daher eine Liste von häufig verordneten Arzneien erstellt, die Ältere besser nicht oder nur unter Vorbehalt nehmen. Darin werden auch Alternativen zu solchen Medikamenten angegeben. Liste erhältlich über Prof. Hans-Joachim Trampisch, Ruhr-Universität Bochum

15.09.2009 - Gerontopsychologie - Interdisziplinärer DGGG- Kongreß „Hoffnung Alter“ September 2010 in Berlin

Wir möchten gern auf den 10. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) hinweisen, der gemeinsam mit der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie (SGG) durchgeführt wird, im Virchow Klinikum der Charité in Berlin 15. - 17.September 2010 stattfindet und interdisziplinär über den neuesten Stand zur Alternsforschung informiert. Näheres auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie.

15.09.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Aktuelle Praxisprobleme zum gesunden Altern

Einen Schnappschuß zu aktuellen Praxisproblemen bei der Förderung des gesunden Alterns liefert nicht zuletzt eine Auswertung von Berichten örtlicher Vereine und Organisationen in der Tagespresse. Eine kleine Zusammenstellung findet sich demnächst hier.

Einen aktuellen Schwerpunkt bildet ferner die Ausstellung "Sterben wollen - Denkraum Suizid" auf dem Charite-Gelände in Berlin. Hierzu nimmt aus unserem Arbeitskreis auch Hartwig Wennemar - Diplompsychologe, in den Presseberichten der Ruhr Nachrichten oder der Muensterschen Zeitung irrtümlich als Psychiater tituliert - Stellung.

Ein Förderprogramm "Altersgerecht Umbauen" zu selbstbestimmtem Wohnen im Alter wird seit April 2009 mit Haushaltsmittel des Bundes finanziert, um Alltagsprobleme für ältere Menschen wie die Schaffung von Bewegungsfläche, Überbrückung vorhandener Stufen zur Eingangstür, beidseitige Handläufe, Türantriebe und deren Bedienelemente, Einbau von Aufzügen, Herstellung ausreichend breiter Türöffnungen, Umbau von Sanitärräumen, Anpassung von Haustechnik, barrierereduzierende oder -freie Anpassung des Wohnumfeldes zu entschärfen. Näheres beim Infocenter der KfW-Förderbank (Tel.: 01801 - 33 55 77).
Der Hinweis auf dieses Programm findet sich im kürzlich erschienenen Seniorenbericht der Bundesregierung, der ferner eine ausführliche Diskussion zur Inklusionsthematik bei älteren Menschen enthält (Hinweis BDP-BGeschF A.Traute).

08.09.2009 - Preisauszeichnung an Kollegin Dr. Julia Haberstroh

Kürzlich wurde Dr. Julia Haberstroh mit dem Cäcilia-Schwarz-Förderpreis des Deutschen Vereins ausgezeichnet (vgl. REPORT 9 / 2009, S.392). Der Cäcilia-Schwarz-Förderpreis wird alle drei Jahre vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge für Innovation in der Altenhilfe verliehen und steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Fachkreis Gerontopsychologie unserer Sektion, in dem Frau Haberstroh seit Jahren engagiert mitwirkt, freut sich mit der Kollegin über die Preisverleihung und sieht zugleich einen Ansporn zu weiterem Engagement für gesundes Altern.

25.08.2009 - Internetportal "Barrierefrei mobil"

Ein Internet-Portal für Menschen mit Handicaps, die sich bundesweit über barrierefreie Gestaltung in ihrem regionalen Lebensumfeld (z.B. bei Hotels, Gaststätten, kulturellen Einrichtungen) oder auch im Internet unkompliziert informieren können, wird derzeit von dem Software-Entwickler Markus Lemcke aufgebaut. Das Angebot kann zweifellos auch für viele ältere Menschen hilfreich sein. (Quelle: Tagespresse).
Hier geht es zu barrierefrei mobil.

23.07.2009 - Hinweise auf Fachtagungen

Wir möchten auf mehrere ab Herbst 2009 stattfindende Fachtagungen hinweisen:
- "Wo steht die sozial- und verhaltenswissenschaftliche Gerontologie?" Jahrestagung Sektion 3 der DGGG Dortmund, 24./25.9.09 (Organis.:Prof.Dr.F.Oswald/Univ. Heidelberg und Dr.M.Schmitt/Univ. Dortmund)
- "Neue Bildung braucht das Alter" Jahrestagung Sektion 4 der DGGG 1./2.10 09 Dresden (Org.: ASB-LV Sachsen). Zu beiden Tagungen weitere Hinweise
- "Gerontopsychosomatik und Alterspsychotherapie", Arbeitstagung Universitätsklinikum Münster, 26./27.2.10 (Leitung Prof.Dr.med.G.Heuft) Weitere Hinweise

10.07.2009 - Zwei fachpolitisch wichtige Beiträge aus Österreich

Das neue Doppelheft des Östereichischen Berufsverbands enthält zwei fachpolitisch wichtige Beiträge zur Gerontopsychologie, auf die wir hinweisen wollen:
In dem Beitrag "Gerontopsychologie im Alltag" (Psychol. in Österreich 2+3/09, 216-221) legt Christiane Bahr ihrer Analyse eine klar gesundheitspsychologische Perspektive zugrunde und verweist z.B. auf psychologische Beiträge ais der Humor- oder der Weisheits- Forschung; mit dieser Sichtweise steht Kollegin Bahr (klientenzentrierte Psychotherapeutin in Salzburg) dem alternspsychologischen Grundverständnis unseres Sektions- Fachkreises sehr nahe.
Als "psychologische Disziplin dieses Jahrtausends" bezeichnen Cornel Binder-Grieglstein, Sandra Bauer, Birgit Florian die Arbeitsfelder der Gerontopsychologie (Psychol. in Österreich 2+3/09, 208-215). Sie beschreiben in ihrem Beitrag - neben wichtigen theoretischen Grundmodellen - differenziert vor allem psychische Störungen im Alter und darauf bezogene psychologische Aufgabenfelder. Natürlich freuen wir uns darüber sehr, daß im Beitrag auch auf die berufspolitischen Aktivitäten des BDP in Deutschland zur Alternspsychologie verwiesen wird. (Anstr. zu beiden Artikeln hier oder unter http://www.boep.eu/uploads/media/PIOe_02-03_09_Abstracts.pdf
Ergänzend sei erwähnt, daß zur Alzheimer- Prävention weiterhin u.U. auch positiv- psychologisch nutzbare Forschungsansätze intensiv verfolgt werden (vgl. unsere Mitteilung unten vom 18.4.09), so in einem neueren tierexperimentellen Beitrag von Jonathan Geiger u.a. im Journal of Neuroinflammation 5/2008 zur Koffeinwirkung.

18.4.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Aktuelle Studien zu Lebensgewohnheiten und gesundem Altern

Zwei ganz aktuelle Studien im J. Alzheim. Diseas.2009 belegen
- 3-5 Tassen Kaffe pro Tag im mittleren Lebensalter (große 25-Jahres-Längsschnittstudie Finnland) sind demenzpräventiv hoch wirksam
- unterschiedliche Rotwein-Sorten führen physiologisch zu unterschiedlichen Demenz- Präventionseffekten.
Über die Ergebnisse freuen sich sicherlich manche Konsumgüteranbieter

10.03.2009 - Gerontopsychologie - Systemische Therapie anerkannt

Vor einigen Wochen wurde Systemische Therapie als wissenschaftliches Verfahren nach dem Psychotherapeutengesetz anerkannt. Die Bedeutung dieser Verfahren gerade auch für gerontopsychologische Anwendungen wurde besonders in den von Thomas Friedrich-Hett
herausgegebenen Veröffentlichungen - etwa über "Positives Altern. Neue Perspektiven für Beratung und Therapie älterer Menschen" (Bielefeld 2007) - herausgearbeitet.

22.02.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Tagung Prävention für ältere Menschen im Setting Kommune

Am 26.02.2009 findet in Berlin die Tagung "Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Setting Kommune" statt. Veranstalter ist das Institut für Gerontologie an der Technischen Universität Dortmund. Die Tagung wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Aktuelle Informationen

03.12.2008 Fachtagung "Positives Altern"

Themen der wissenschaftlichen Jahrestagung des Langenfelder Instituts am 30.01.2009 über "Positives Altern - Eine Herausforderung für psychosoziale Berufe" sind Altersbilder und -forschung, Klinische Praxis, Beratung und Coaching sowie die Integrierte Altenpflege. Prof. Dr. Ursula Lehr (Heidelberg) und Prof. Dr. Michael Vogt (Coburg) sind u.a. als Referenten mit von der Partie. Tagungsinfo kann per E-Mail angefordert werden: Mailto:anmeldung@langenfelder-institut.de.

03.12.2008 Förderpreis Innovation in der Altenhilfe

Im Jahr 2009 soll der Cäcilia-Schwarz-Förderpreis des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. für Innovation in der Altenhilfe (er wurde erstmals im Jahr 2006 vergeben) verliehen werden. Der Preis in Höhe von 5.000 Euro wendet sich an jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis zum 40. Lebensjahr, die in ihrer Dissertation, Habilitation oder einer anderen bedeutenden wissenschaftlichen Arbeit innovative Entwicklungen, neue Wege und Methoden und Erkenntnisse in der Altenhilfe aufzeigen, mit denen älteren Menschen für lange Zeit ein hohes Maß an selbständiger Lebensweise ermöglicht werden kann. Die Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin Ursula von der Leyen. Bewerbungen bis zum 12. FEBRUAR 2009. Ausführliche Informationen unter: www.deutscher-verein.de/verein/Ausschreibungen.

10.10.2008 Hospitalismus im Alter

Bei den 14. Rheinischen Allgemeinen PSYCHOtherapietagen 23. bis 25.Oktober 2008, Bonn, beteiligt sich unsere Sektion mit einem Workshop von Hartwig Wennemar (Marienheide) zu "Hospitalismus im Alter"

29.04.2008 Pressemitteilung

Zu dem Thema "Omas und Opas ohne Enkel - Nach Alternativen umschauen" hat Kollegin Dipl.Psych. Barbara Ney aus unserem Fachkreis in einem Ratgeber- Pressetext des Deutschen Depeschendienstes (www.ddp.de) Stellung bezogen.

26.04.2008 Arbeitsprogramm 2008

Ein umfangreiches Arbeitsprogramm für das laufende Jahr wurde vom Fachkreis Gerontopsychologie in seiner zweitätgigen Klausursitzung am 25. und 26.4. in Bad Neuenahr verabschiedet. Nähere Informationen bei den Leitungsmitgliedern des Fachkreises und demnächst in einer Gero-News 3.

11.02.2008 Veröffentlichung

In der aktuellen Ausgabe des Fernsehmagazins "Funkuhr" 7/2008 (TV-Programm 16.-22.2.) werden Chancen und psychologische Herausforderungen für gesundes Altern von der Journalistin Caren Schuett für ein breites Leserpublikum aufbereitet.

Im ihrem Report "Reifeprüfung - Immer mehr Senioren stellen sich neuen Herausforderungen und sammeln dabei oft ungewohnte Erfolgserlebnisse - im Großen wie im Kleinen" (S.10/11) finden sich im Rahmen eines Interviews mit dem "Psychologen Dr. Rudolf Günther vom Fachkreis für Alternspsychologie" (der Verweis auf unseren Berufsverband ist leider dem Platzmangel zum Opfer gefallen) auch mehrere psychologische Einschätzungen über Grundlagen für gesundes Altern („Neuorientierungen sind in jeder Lebensphase möglich“; “Alles Neue ist eine geistige Aktivierung, das hält geistig fit“, „Erfolgserlebnisse geben wieder Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit“) (Kontakt über BDP-ÖA Frau Schaffmann).

09.02.2008 Wichtige Neuerscheinungen

Wir möchten auf wichtige Neuerscheinungen in der Gerontopsychologie hinweisen:

Kruse, Andreas (Hg): Weiterbildung in der zweiten Lebenshälfte. Multidisziplinäre Antworten auf Herausforderungen des demographischen Wandels (Reihe d. Dt.Inst.f.Erwachsenenbioldung). Bielefeld: Bertelsmann Verlag 2008 (248 S., EUR 26,90) (Hinw.v.Chr.Gudelius)

Friedrich-Hett, Thimas (Hg. ): Positives Altern. Neue Perspektiven für Beratung und Therapie älterer Menschen. Bielefeld: Transcrip Verlag 2007 (224 S., EUR 23,80 )
Besprechung der Bücher demnächst unter http://www.bdp-gus.de/gus/gerontops.htm.

Marquardt, Gesine: Dissertation zur Architektur von Pflegeheimen für Demenzerkrankte. Diese architekturwissenschaftliche Arbeit von Dr.-Ing. Gesine Marquardt (ein Projekt der Robert- Bosch- Stiftung) berücksichtigt in breitem Umfang auch archtektur- und ökopsychologische Ansätze. Informationen in Kurzfassung (TU Dresden oder in der Ärztlichen Praxis), auch als PDF-Download der Dissertation, 161 S., 2007 (Hinw.v. D.Timp)

06.02.2008 Tagungshinweise

22. und 23. Februar 2008 in Leipzig im Congress Center (CCL) - 2. Interdisziplinaerer Demenzfachkongress (DFC) - 190 Referenten und ca. 160 Fachbeitraege - Europas groesstes Forum fuer die ambulante, stationaere und akutklinische Versorgung; vgl. www.dfc-online.eu

12.-14.3.2008 Staffelstein, Kloster Banz (Hanns-Seidel-Stiftung in Koop. mit AOK Bayern, Tagungsleitung: Dipl.Psych. Prof.Dr.S.Höfling) - Gesundes Altern - Was fördert, was hemmt? (Hinw.v. A.Traute)

18.10.2007 - Fachtagung „Aufgabenfelder in der Gerontopsychologie“

Die Fachtagung der Sektion GUS „Aufgabenfelder in der Gerontopsychologie“ findet am 24.11.2007 von 13.00 – 19.00 Uhr in Köln in der Universität beim Lehrstuhl für Neurowissenschaften und Rehabilitation, Herbert-Lewin-Str. 2, statt (zusammen mit den Mitgliederversammlungen der Sektion und der Fachbereiche Umwelt- und Schriftpsychologie).

Tagungsprogramm (auch als PDF-Datei; Bericht zur Tagung in Report Psychologie 2 / 2008):
"Diagnostische Verfahren zu Demenz“ (Detlef Timp, Gelsenkirchen)
„Frühdiagnostik der Demenz und Fahreignung“ (Christine Gudelius, Köln)
„Erfahrungen im Umgang mit Demenzerkrankter“ (Hartwig Wennemar, Marienheide) „Kommunikationstraining für pflegende Angehörige von Demenzpatienten“ (Dr.Julia Haberstroh und Katharina Neumeyer, Frankfurt)
"Aktive kognitive Stimulation – Vorbeugung im Alter“ (AKTIVA) (Valentina Tesky, Frankfurt)
(weitere Informationen zum Programm Aktiva)
Posterausstelung "Darstellung des älteren Menschen in der Malerei mit gestalttheoretischen Anmerkungen" (Rudolf Günther, Reutlingen)

29.08.2007 - Fachkreis Gerontopsychologie - Veröffentlichung

Barbara Ney, Diplompsychologin in München und Mitglied des Fachkreisnetzwerks Gerontopsychologie hat in einem Interview für die Ratgeber Themendienste des Deutschen Depeschendienstes (ddp) einige psychologische Hinweise über Beziehungsaspekte der (älterwerdenden) Eltern zu Schwiegertochter/-sohn gegeben.

18.04.2007 - Fachkreis Gerontopsychologie - Veröffentlichung

Hartwig Wennemar, Mitglied des Fachkreises Gerontopsychologie, hat sich zum Thema "Eine Stütze im Heim - Vertraute Hilfe: Angehörige können viel tun, um Verwandte im Pflegeheim zu unterstützen" interviewen lassen.

02.04.2007 - Fachkreis Gerontopsychologie - Mitteilungen

Der Fachkreis versendet die Gero-News 2 / April 07 an die Mitglieder des Fachkreises.

Die News 2 enthält auch eine Kurzbefragung über Begrünung auf Innen- und Außenflächen von stationären Senioren- sowie Kranken-, Rehabilitationseinrichtungen. Die Befragung wird gemeinsam mit dem entsprechenden Ausschuß Innenraumbegrünung der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) durchgeführt. Beigelegt ist ferner ein Rückmeldebogen für Anregungen und der Bitte um konkrete Mitwirkung bei der weiteren Arbeit des Fachkreises.

26.-27.03.2007 - Fachkreis Gerontopsychologie - Veranstaltung

Die 4. Internationalen Verkehrstage werden zum Thema
„Verkehrsinfrastruktur für eine alternde Gesellschaft" am 26.-27.03.2007 in Wuppertal
vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat gemeinsam mit einem breiten Spektrum weiterer Organisationen durchgeführt. Weitere Informationen und Programmübersicht mit Abstrakts (36 Seiten, PDF).

Seit 16.01.2007 - Fachkreis Gerontopsychologie - Faltblatt

Seit dem Jahresanfang steht der Flyer des Fachkreises "Gerontopsychologie" zur Verfügung. Sie können ihn als PDF-Datei downloaden oder kostenfrei beim Fachkreis bestellen (auf dem Flyer findet sich ein Freifeld für Ihren persönlichen Stempel- Eindruck).

23.12.2006 - Fachkreis Gerontopsychologie - Veröffentlichung

Hartwig Wennemar, Mitglied des Fachkreises Gerontopsychologie, hat sich in der Zeitschrift "Großeltern" zum Thema Feiertage "Auf den emotionalen Austausch kommt es an" interviewen lassen.

07.11.2006 - Fachkreis Gerontopsychologie - In Memoriam Paul B. Baltes

Paul B. Baltes ist am 7. November 2006 im Alter von 67 Jahren in Berlin verstorben.
Wir möchten an dieser Stelle die Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie zum Tod von Paul Baltes zugänglich machen und auf einige weitere Informationen verweisen.

Das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, wird am 12. Januar 2007 im Harnack-Haus (Ihnestrasse 16-20, 14195 Berlin; www.harnackhaus-berlin.mpg.de) zu Ehren von Prof. Dr. Drs. hc. Paul B. Baltes eine akademische Gedenkfeier veranstalten.

06.11.2006 - Fachkreis Gerontopsychologie - Mitteilungen

Der Fachkreis erstellt die Gero-News 1 / Nov 06 und versendet sie an die Mitglieder des Fachkreises. Dies ist eine erste Ausgabe der Mitteilungen zur Gerontopsychologie, die wir künftig in unregelmäßigen Abständen herausgeben wollen. Die 1. Ausgabe der Gero-News enthält unter anderem

  • Positives zu Altern und Gesundheit im Spiegel der Zeit
  • Fachliche Informationen, zB.: Neuere Meta- Analysen belegen: Umfang der körperlichen und geistigen Aktivität als eine zentrale Steuerungsbedingung für gesundes psychisches Altern
  • Aktuelle Hinweise und Informationen über Aktivitäten des Fachkreises Gerontopsychologie
    sowie einen Rückmeldebogen für Anregungen und der Bitte um konkrete Mitwirkung bei der weiteren Arbeit.

Der Gero-News 1 beigelegt wurde ferner der Entwurf für in Faltblatt "Gerontopsychologie" und ein Kurzfragebogen über "Besondere Freundlichkeit - Hilfe- Unterstützung im Straßenverkehr". Diese Kurzbefragung wird von der Sektion in Kooperation mit dem Verband der Motorjournalisten VDM durchgeführt.

19.09.2006 - Fachkreis Gerontopsychologie - Netzwerk

Derzeit im Aufbau ist ein Fachnetzwerk für fachlich und beruflich an Arbeitsgebieten und Berufsfeldern in der Gerontopsychologie Interessierte, das bisher knapp 50 Kontaktmeldungen umfaßt.
Zum aktuellen Stand der Kontaktadressen
Alle Interessentiinnen und Interessenten sind herzlich eingeladen, sich zu melden bei Dr. Rudolf Günther, Email: Dr.R.Guenther@t-online.de

25.11.2005

Beim Bundeskongreß der BDP-Bundesvereinigung Psychologiestudierende am 25./26.11.2005 in Münster berichtet Hartwig Wennemar über: “Vorstellung des Szenotests am Beispiel hospitalisierter Patienten"

16.11.2005

Im Rahmen des Frankfurter Forum Alterswissenschaften und Alterspolitik der Universität Frankfurt, wurde von Prof. Dr. Monika Knopf und Prof. Dr. Gisela Zenz ein gut besuchter Studientag für Psychologie- Studierende durchgeführt. Rudolf Günther berichtet über: "Neue alternsbezogene Berufsfelder für Psychologinnen und Psychologen"

10.11.2005

Vorträge aus dem Fachkreis Geronotopsychologie beim Deutschen Psychologentag / BDP-Kongress (10.-12.11.2005 in Potsdam):

  • Rudolf Günther + Gerlinde Dingerkus + Hartwig Wennermar: “Arbeitsgebiete und Berufsfelder in der Gerontopsychologie"
  • Hartwig Wennemar: “Hospitalismus im Alter"
  • Bewußt andere Altersgruppen in Blickfeld hatte diesmal Gerlinde Dingerkus: “Jung sein, aber nicht alt werden"

18.11.2004 - Fachkreis Gerontopsychologie in der Sektion GUS gegründet

Der Fachkreis Gerontopsychologie der Sektion veröffentlicht seine ersten Ergebnisse über fachliche und berufliche Beiträge von PsychologInnen zu gesundem Altern.

Alle Interessentinnen und Interessenten sind herzlich eingeladen, sich zu melden bei Dr. Rudolf Günther, Email: Dr.R.Guenther@t-online.de